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  Pietismus: Quellen und Texte
 


Eberhard Fritz

  Radikaler Pietismus in Südwestdeutschland.
Ein Forschungsbericht über Arbeiten
zur Sozialgeschichte des Radikalen Pietismus


 

Dieser Forschungsbericht ist unvollständig und wird laufend ergänzt. Es sei auf die Literaturliste verwiesen, die ständig aktualisiert wird.

Eine Vorbemerkung: Diese Übersicht geht auf meinen Versuch zurück, meine eigenen Arbeiten in ein System zu bringen. Ich veröffentliche ihn einerseits, weil ich eine Bestandsaufnahme als nützlich empfinde, andererseits aber auch, um zu zeigen, wie viel in der Forschung in den letzten Jahren geleistet worden ist. Ausdrücklich möchte ich meine Anerkennung für die im Artikel erwähnten Forscherinnen und Forscher zum Ausdruck bringen, deren Arbeiten ich sehr schätze, weil ich ihnen viele neue Erkenntnisse verdanke. So weit ich Gelegenheit hatte, konnte ich ihnen das persönlich sagen.
Während man sich Bücher relativ einfach besorgen kann, lade ich alle Kolleginnen und Kollegen ein, mir Sonderdrucke von Aufsätzen zum Thema zuzusenden, die ich in die Übersicht aufnehmen werde. Für Ergänzungen, Anmerkungen und Kritik bin ich dankbar (ebef57(at)aol.com).
Seit Hans Schneider in den frühen 1980er Jahren einen Forschungsbericht zum Radikalen Pietismus vorlegte, hat dieses Themengebiet einen regelrechten Boom erlebt. Dadurch ergab sich das differenzierte Bild einer Bewegung, die zwar vom Anhängerkreis her immer sehr klein blieb, aber dennoch große Wirkungen entfaltete. Nun ist jede Definition von Pietismus angreifbar, aber von meinem sozialgeschichtlichen Standpunkt her verstehe ich Radikalpietismus als eine Richtung des Pietismus, die aus religiösen Gründen das wahre Christentum außerhalb der Kirche zu leben versuchte. In meiner Dissertation Radikaler Pietismus in Württemberg schlug ich vor, den Radikalen Pietismus in Württemberg in fünf Phasen einzuteilen. Anhand dieser Phasen werde ich versuchen, einen Überblick über die Forschungslage in Südwestdeutschland zu geben.




Gesamtdarstellungen

Wer sich einen Überblick über den Pietismus in allen seinen Schattierungen verschaffen will, nimmt am besten das vierbändige Werk Geschichte des Pietismus in die Hand. Hier ist der große Wurf gelungen, nämlich eine gründliche Gesamtdarstellung für die gesamte Bewegung in Europa und Nordamerika. Nun sind Gesamtdarstellungen immer angreifbar, weil sie nicht jede Arbeit und jeden Aspekt berücksichtigen können. Dass aber ein Herausgeberteam den Mut besitzt, trotzdem so ein großes Werk zu initiieren, ist ein Glücksfall für die Forschung.
Eine südwestdeutsche Hochburg des Pietismus war das Herzogtum Württemberg. Hartmut Lehmann veröffentlichte 1969 seine Dissertation Pietismus und weltliche Ordnung in Württemberg, die auch heute noch als Referenzwerk für das Thema anzusehen ist. In einem kleineren Werk Religiosität und Sozialstruktur ging Joachim Trautwein 1972 der Frage nach den sozialen Grundlagen des Pietismus nach. Wenn auch nicht alle seine Ergebnisse haltbar sind, so war er doch der erste Forscher, der diese Fragestellungen in den Blickpunkt rückte.
Die 2003 erschienene Dissertation von Eberhard Fritz Radikaler Pietismus in Württemberg bietet einen breiten Überblick über die radikale Richtung des Pietismus, in Württemberg auch Separatismus genannt. Ergänzt wurde diese Dissertation durch das 2005 erschienene Arbeitsbuch Separatistinnen und Separatisten in Württemberg und in angrenzenden Territorien. Ein biografisches Verzeichnis, in dem etwa 3000 Personen aus allen Phasen des Radikalen Pietismus namentlich erfasst sind. Freilich sind die Informationen zu den jeweiligen Personen höchst unterschiedlich.
Für Bayern liegt mit dem Buch Geschichte des Pietismus in Bayern von Horst Weigelt ebenfalls eine gründliche Übersicht vor, in der auch die Beziehungen zwischen den einzelnen protestantischen Territorien im heutigen Bayern gewürdigt werden.
Zeitlich und inhaltlich schließt die Dissertation von Michael Kannenberg Verschleierte Uhrtafeln. Endzeiterwartungen im württembergischen Pietismus zwischen 1818 und 1848. (2007) an das Werk von Eberhard Fritz an. Im Zentrum dieser Arbeit steht die These Johann Albrecht Bengels vom Anbruch des Tausendjährigen Reiches im Jahr 1836 und die enttäuschten Erwartungen der württembergischen Pietisten nach dem Ausbleiben dieses Ereignisses. Aber Kannenberg geht über die eigentliche Fragestellung hinaus und bietet einen Überblick über die Entwicklung des württembergischen Pietismus zwischen der Auswanderung der radikalen Gruppen im Jahr 1817 und der Revolution von 1848.

Phase I (bis 1715): Aufkommen des Pietismus; Radikaler Pietismus bei jungen Theologen, in der bürgerlichen Führungsschicht und im reichsritterschaftlichen Adel

Die Ursprünge des radikalen Pietismus gehen auf Johann Jakob Schütz, Rechtsanwalt in Frankfurt am Main und enger Mitarbeiter von Philipp Jakob Spener zurück. Schütz, dessen Vorfahren aus Württemberg stammten, separierte sich von der Kirche und begründete in Frankfurt einen Separatistenzirkel. Er hat durch die Dissertation von Andreas Deppermann Johann Jakob Schütz und die Anfänge des Pietismus (2002) eine gründliche Würdigung erfahren.
Für die frühe Phase des radikalen Pietismus in Südwestdeutschland sind immer noch die Arbeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts heranzuziehen, weil sie nur teilweise durch jüngere Forschungen ersetzt wurden. Darüber hinaus konnten die Autoren zum Teil Quellenmaterial verwerten welches heute nicht mehr existiert. Das gilt ganz besonders für die Arbeit von Christoph Kolb Die Anfänge des Pietismus und Separatismus in Württemberg, 1900 bis 1902 in den „Württembergischen Vierteljahresheften für Landesgeschichte“ erschienen und dann 1902 als Buch veröffentlicht. Er arbeitete die frühe Phase des Radikalpietismus bis 1715 vorbildlich auf. Auch Friedrich Fritz stellte in seiner Aufsatzserie Konventikel in Württemberg von den Anfängen bis zum Edikt von 1715 (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 1949-1954) wichtiges Material bereit. Den wichtigen frühen Protagonisten Johann Georg Rosenbach behandelte Friedrich Fritz ein einem längeren Aufsatz in der Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 1948.
Die radikale Bewegung erfasste zunächst Angehörige der bürgerlichen Oberschicht, Mitglieder von reichsritterschaftlichen Familien sowie Theologiestudenten in Tübingen und Theologen im unständigen Dienst. In der Arbeit von Eberhard Fritz wird die separatistische Bewegung in Calw nur kursorisch behandelt. Hierüber legte Hartmut Lehmann den Aufsatz Pietismus und Wirtschaft in Calw am Anfang des 18. Jahrhunderts in der Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 1972 – später in seinem Buch Max Webers „Protestantische Ethik“ erschienen – vor, in dem er sich anhand des historischen Beispiels der Separatisten von Calw mit den Thesen Webers auseinandersetzt. Eine gründliche Studie über die Calwer Separatisten „Es will sich zu einer Trennung in der Kirche anlassen“. Pietismus in Calw im 17. und frühen 18. Jahrhundert veröffentlichte Matthias Schönthaler 2004. Nun fehlt nur noch eine prosopografische Aufarbeitung der Calwer Separatistengruppe, zu der die vermögendsten Familien in Württemberg gehörten.
Überhaupt liegt im Buch von Fritz der Schwerpunkt eindeutig auf dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, während es im Zeitabschnitt bis 1785 noch Lücken gibt. Insbesondere wurden die älteren Aufsätze von Friedrich Fritz kaum verarbeitet. In seiner 2008 erschienenen Arbeit über die Schwarzenauer Neutäufer stellt Marcus Meier am Beispiel des aus Württemberg stammenden Ehepaars Kipping eine Verbindung zu der täuferischen Gruppe her. Damit ist eine weitere Gruppe an die radikalpietistische Bewegung in Württemberg angeschlossen. Meier geht in seiner Arbeit auch auf die radikalpietistischen Gruppen im Mannheimer und Heidelberger Raum ein.
In den protestantischen Reichsstädten des deutschen Südwestens gab es ebenfalls kleine separatistische Gruppen. Tilman Matthias Schröder behandelte in seiner Arbeit Das Kirchenregiment der Reichsstadt Esslingen auch die radikalpietistische Bewegung in Esslingen am Neckar, einer von württembergischem Gebiet umschlossenen Reichsstadt. Dort standen die Pietisten naturgemäß in lebhaftem Austausch mit ihren Gesinnungsgenossen in Württemberg, aber gleichwohl besaß die Esslinger Separatistengruppe eine starke Ausstrahlung. Der aus Straßburg stammende Theologe Andreas Groß wurde später Buchhändler in Frankfurt am Main und setzte sich intensiv für die Bibelverbreitung in Nordamerika ein. Abgesehen von der kleinen Studie Der Separatist Andreas Groß in Esslingen von Theodor Wotschke in den Blättern für Württembergische Kirchengeschichte 1933 steht eine gründliche Studie über ihn noch aus. Sein ebenfalls aus Straßburg stammender Freund Johann Jakob Haug gab später die „Berleburger Bibel“ heraus. Für die Reichsstadt Reutlingen muss man immer noch auf die ältere Studie Geschichte des Pietismus, Separatismus und Chiliasmus in der Reichsstadt Reutlingen von Theodor Schön in den Blättern für Württembergische Kirchengeschichte 1909 zurückgreifen. Das gilt ebenso für Ulm, wo nach wie vor der längere Aufsatz Der Pietismus in der Ulmischen Kirche in den Blättern für Württembergische Kirchengeschichte 1888/89 maßgeblich ist. Auch hier stehen prosopografische Studien noch aus. Eine gründliche Darstellung der frühen Phase des Radikalpietismus in Memmingen hat Friedrich Braun 1935 mit seinem Werk Orthodoxie und Pietismus in Memmingen veröffentlicht. Zeitlich schließt sich an diese Arbeit ein im Druck befindlicher Aufsatz von Eberhard Fritz über radikalpietistische Strömungen in Biberach an der Riß und Memmingen behandelt werden. An einem Fall in Biberach lassen sich enge Beziehungen zu separatistischen Gruppen im Herzogtum Württemberg und in der Reichsstadt Esslingen nachweisen, während eine Gruppe aus Memmingen ins Wittgensteiner Land nach Hessen auswanderte und dort die Siedlung Homrighausen begründete.
Zur Entwicklung des radikalen Pietismus im Wittgensteiner Land sind Aufsätze von Ulf Lückel erschienen. Auf der Grundlage breiter Quellenstudien verschafft Lückel den Forschenden einen fundierten Einblick in den Personenkreis und die Geisteswelt des radikalen Pietistenzirkels in den Grafschaften Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Die Verbindungen zwischen der Reichsstadt Memmingen und den hessischen Separatistenzentren werden so von zwei Seiten her erforscht und bietet ein gutes Beispiel für das weiträumige Netzwerk des radikalen Pietismus.
An der Universität Tübingen erfasste der Radikale Pietismus eine ganze Generation von Theologiestudenten und Theologen im unständigen Dienst. Schon im späten 17. Jahrhundert kam es zu Entlassungen aus dem Kirchendienst wegen radikalpietistischer Neigungen. Eine unvollständige Liste der wegen radikalpietistischer Neigungen auffällig gewordenen Theologen findet sich im Anhang der Dissertation von Eberhard Fritz.
Wolfgang Schöllkopf vermittelt in seinem Aufsatz „Er aber blib auff seinem Sinn“ einen Eindruck vom Verhör eines kirchenkritischen Theologiestudenten. In seiner Dissertation Johann Reinhard Hedinger (1664-1704) legt er die radikalpietistischen Einflüsse auf einen wichtigen frühen Protagonisten des radikalen Pietismus offen.
Gudrun Aker gibt in ihrem Aufsatz Johann Jakob Zimmermann (1642-1693). Ein Prophet des Tausendjährigen Reiches (1997) den Lebensabriss eines württembergischen Theologen, der außerhalb seines Heimatlandes erheblichen Einfluss erlangte und bereits Verbindungen nach Nordamerika knüpfte. Ein weiterer Aufsatz „Der zeigt dir einen andern Weg, als du vormal erkannt“ von Eberhard Oehler (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 2001) widmet sich dem Pietisten Michael Müller und seinem Lied „Auf, Seele, auf, und säume nicht“.
Dieser grundlegende Einfluss des Radikalpietismus macht sich auch bei denjenigen bemerkbar, die sich nie von der Kirche separierten. Das prominenteste Beispiel hierfür ist Johann Albrecht Bengel, wo sich schon in den Biografien von Karl Hermann und Gottfried Mälzer Hinweise finden. Dieter Ising hat in seinem Aufsatz Radikaler Pietismus in der frühen Korrespondenz Johann Albrecht Bengels (Pietismus und Neuzeit 2005) diese starken Einflüsse anhand des Briefwechsels eindrücklich belegt. Zugleich macht er deutlich, wie ungeniert Pietisten jeglicher Couleur miteinander korrespondierten. Es gab keine Berührungsängste zwischen kirchenloyalen und radikalen Pietisten. Die Edition der Bengel-Briefe, von welcher der erste Band 2008 erschienen ist, wird ganz sicher diesen Aspekt noch deutlicher hervortreten lassen. Unter den adligen Protagonisten des Radikalpietismus in Württemberg nimmt Amalia Hedwig von Leiningen geb. v. Donop, Gemahlin des Herrenberger Obervogts, eine herausgehobene Stellung ein. Sie bot auf dem Ihinger Hof, einem Gut in der Nähe der Stadt Renningen, Separatistinnen und Separatisten Unterschlupf. Zu ihr gibt es einen Aufsatz von Gisela Schlientz Die Visionärin Amalia Hedwig von Leiningen (1684-1756) aus dem Jahr 1998. Freilich sollte man die Verbindungen der Frau v. Leiningen zu Hessen noch stärker herausarbeiten, weil sie für den württembergischen Radikalpietismus grundlegende Bedeutung besitzen. Denn sie unterhielt lebhafte Beziehungen zur Grafschaft Nassau-Idstein und ließ in der Idsteiner Druckerei zwei Bücher drucken, die in Württemberg umgehend beschlagnahmt wurde. Den pietistischen Büchermarkt hat Hans-Jürgen Schrader in seiner monumentalen Arbeit Literaturproduktion und Büchermarkt des radikalen Pietismus: Johann Heinrich Reitz' „Historie der Wiedergebohrnen“ und ihr geschichtlicher Kontext umfassend erforscht und dargestellt. Dabei kann er die hervorragende Bedeutung der Nassauer Druckerei hervorragend dokumentieren. Ein grundlegender Aufsatz über Amalia Hedwig von Leiningen gehört noch zu den dringenden Desiderata der Forschung.


Phase II (1715-1785): Der radikale Pietismus unter dem Einfluss der Inspirierten

Nach 1715 wandte sich die Oberschicht vom Radikalpietismus als „millenaristischem Krisenkult“ ab. In einer jahrzehntelangen Friedensphase war den apokalyptischen Ängsten die Grundlage weitgehend entzogen. Die radikalpietistische Bewegung schrumpfte stark zusammen und beschränkte sich auf wenige Gruppierungen und Einzelpersonen. Nun aber traten die „Inspirierten“ auf, deren Ursprünge im verfolgten südfranzösischen Protestantismus liegen. Über England erfasste die Bewegung der Inspirierten auch den deutschen Pietismus. Der wichtigste Protagonist Johann Friedrich Rock, der von seinen Anhängern als göttliches „Werkzeug“ anerkannt wurde, stammte ebenso wie das andere „Werkzeug“ Eberhard Ludwig Gruber aus Württemberg. Während eine Arbeit über Gruber noch aussteht, gibt es über Rock zwei Arbeiten, die jedoch durchaus noch Wünsche offen lassen. Das Lebensbild Johann Friedrich Rock. Separatist und Inspirierter von Paul Krauß (1983) vermittelt einen guten biografischen Überblick. In seiner germanistischen Studie Propheten der Goethezeit. Sprache, Literatur und Wirkung der Inspirierten ging Ulf-Michael Schneider auch ausführlich auf Rock ein und stellte im Anhang die Ziele seiner Missionsreisen zusammen. Leider gab er in diesem wichtigen Itinerar nur die Orte an, nicht aber die Namen der besuchten Personen. Dies muss als schmerzliche Lücke empfunden werden, weil die Erfassung der besuchten Personen viele Beziehungen innerhalb des Radikalpietismus aufdecken würde.
In Württemberg kam es unter der Regierung des Herzogs Karl Alexander (1733-1737) zur Entlassung zweier pietistischer Pfarrer, über die Friedrich Fritz jeweils einen Aufsatz schrieb: Johann Jakob Rues (1681-1754). Ein pietistischer Seelsorger und seine Schicksale unter Herzog Karl Alexander (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 1924) und Gottlieb Seeger (1683-1743). Leben und Wirken eines altwürttembergischen Pietisten (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 1935).


Phase III: Der Separatistenführer Johann Georg Rapp (1757-1847) und seine Bewegung

Nach 1785 stieg der Leinenweber Johann Georg Rapp aus Iptingen bei Maulbronn zum Anführer der württembergischen Separatisten auf. Eine erste biografische Skizze veröffentlichte Traugott Bromme 1859 im Sammelband Württembergischer Bildersaal. Die erste gründlichere biografische Studie Vom Leben und Treiben des Separatisten G. Rapp, eine bemerkenswert ausgewogene Arbeit, stammt von Viktor Rauscher und wurde 1910 in der Reihe „Theologische Studien aus Württemberg“ veröffentlicht. Der amerikanische Germanist Karl J.R. Arndt publizierte Quellenmaterial zur Wirksamkeit Rapps in Württemberg (George Rapp’s Separatists 1700-1803. A Documentary History, 1980), nachdem er sie bereits im Rahmen einer Gesamtdarstellung George Rapp’s Harmony Society 1785-1847 gewürdigt hatte. In seinem Aufsatz Johann Georg Rapp (1757-1847) und die Separatisten in Iptingen. Mit einer Edition der relevanten Iptinger Kirchenkonventsprotokolle (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 1995) zog Eberhard Fritz neues Quellenmaterial aus den lokalen Archiven heran und erstellte eine Liste von 70 Separatistinnen und Separatisten aus Iptingen mit biografischen Angaben. Schon 1993 hatte Fritz eine Studie Pietisten und Separatisten in Frommern über die Separatisten in der Pfarrei Frommern bei Balingen veröffentlicht. Als Johann Georg Rapp und seine Anhängerinnen und Anhänger dann in den Jahren 1803 bis 1805 aus Württemberg emigrierten und nach Nordamerika zu ziehen (siehe Phase V), ging die Führungsfunktion in Württemberg an eine Separatistengruppe in Rottenacker über.


Phase IV: Die Separatisten von Rottenacker und ihr Zirkel

Noch kurz vor der Auswanderung Rapps war dieser mit einer separatistischen Gruppe in Rottenacker, einem an der Donau gelegenen württembergischen Dorf im äußersten Süden des Herzogtums, in Verbindung gekommen. Als Rapp Württemberg verließ, fiel die Führungsrolle innerhalb der separatistischen Bewegung der Gruppe in Rottenacker zu. Sie war maßgeblich von der Schweizer Magd Barbara Grubenmann initiiert worden, einer eher mysteriösen Person. Bis heute konnte ihre Identität noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden, da es in Teufen mehrere gleichnamige Frauen gab. Zum religiösen Umfeld der Barbara Grubenmann bleibt nach wie vor der längere anonyme Aufsatz Die Sektirer im Appenzellerlande von der Reformation an bis auf unsere Tage im Appenzellischen Monatsblatt 1826 wichtig.
In Rottenacker konnte sich keine so etablierte Führungspersönlichkeit etablieren, wie es Rapp in Iptingen gewesen war. Trotzdem entstand auch hier ein Netzwerk von radikalpietistischen Gruppen in verschiedenen württembergischen Dörfern. Von Anfang an war die separatistische Bewegung stark politisch ausgerichtet und wegen ihrer Renitenz gegenüber der Obrigkeit gefürchtet. Im Jahr 1804 ließ Kurfürst Friedrich von Württemberg in den Dörfern Rottenacker, Dettingen unter Teck und Horrheim Militärkommandos aufmarschieren, die prominentesten Separatisten gefangen nehmen und auf die Festung Asperg bringen.
Den ersten, sehr tendenziösen Aufsatz über die Separatisten in Rottenacker veröffentlichte der örtliche Pfarrer Hermann Hafenbrak im Jahr 1881. Vom protestantisch-kirchlichen Standpunkt aus beschreibt er sie als Abtrünnige und Aufständische und erkennt ihren Anliegen jegliche Berechtigung ab. Über hundert Jahre später legte Eberhard Fritz in einem Aufsatz Separatisten und Separatistinnen in Rottenacker. Eine örtliche Gruppe als Zentrum eines „Netzwerks“ im frühen 19. Jahrhundert (1998) eine umfassende Darstellung dieser Gruppe und ihrer Wirksamkeit vor. Er konnte dabei auch eine 1993 erschienene Veröffentlichung von Helmut G. Haasis Stephan Huber: Ein Volck, wo Freyheits Libe brent, scheut nicht Thiranen Macht heranziehen, in welcher der Verfasser ein „Freiheitslied“ des Rottenackerer Separatisten ediert hatte. Wichtig für die Vorgeschichte der Gruppe ist der Aufsatz von Hermann Schick Marbach – ein Knoten im separatistischen Netzwerk, weil darin die Beziehungen des Bruders von Stephan Huber zur Schweiz dargestellt werden.
Das Schicksal eines Radikalpietisten aus dem Umkreis der Gruppe von Rottenacker ist Gegenstand eines Aufsatzes von Emil Gayler Behandlung eines „Separatisten nach Rotenackerischen Grundsätzen in den Blättern für Württembergische Kirchengeschichte 1898. Drei weitere Veröffentlichungen von Eberhard Fritz beschäftigen sich mit dem Umkreis der Separatisten von Rottenacker. Ein Aufsatz im Appenzeller Jahrbuch 1999 Die Separatistin Barbara Grubenmann aus Teufen und der radikale Pietismus in Württemberg ist der Schweizer Magd gewidmet, die diese Gruppe in Rottenacker anstiftete. Zwei Jahre später ließ Eberhard Fritz in einer ortsgeschichtlichen Publikation über Dettingen unter Teck einen Aufsatz Separatisten in Dettingen unter Teck. Eine lokale Gruppe in der Tradition des württembergischen Radikalpietismus über eine weitere Gruppierung des Kreises um Rottenacker folgen. Einen straffen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Bewegung um die Separatisten in Rottenacker findet sich im Aufsatz Urchristliches Ideal und Staatsraison. Württembergische Separatistinnen und Separatisten im Zeitalter Napoleons. (Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 2000).
Für diese Phase des Radikalpietismus sind auch zwei Aufsätze von Joachim Trautwein heranzuziehen: der im Ausstellungskatalog zur Napoleon-Ausstellung erschienene Beitrag Freiheitsrechte und Gemeinschaftsordnungen um 1800 und der 1994 erschienene Aufsatz von Der Pietismus zwischen Revolution und Kooperation (1800-1820) (Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 1994). Berücksichtigung wegen des Kontexts verdient darüber hinaus der Aufsatz von Andreas Würgler über den „Verfassungstourismus“ ins Appenzeller Land.


Phase V: Die Separatistensiedlungen in den Vereinigten Staaten

Als um 1800 der Druck auf Rapp und seine Bewegung zunahm, entschlossen sich die Separatisten seines Kreises zur Auswanderung. Im Sommer 1803 reiste Rapp mit einigen Anhängern in die Vereinigten Staaten, um dort ein geeignetes Areal für eine Siedlung zu suchen. Er begründete in der Nähe von Pittsburgh die Siedlung Harmony, in die während der Jahre 1804 und 1805 etwa 700 seiner Gesinnungsgenossen nachreisten. Da der Platz nicht für alle reichte, kam es unmittelbar nach der Ankunft zu den ersten Abspaltungen, indem sich einige der engsten Mitarbeiter Rapps von ihm abwandten und mit enttäuschten Anhängern eigene Siedlungen gründeten, von denen keine lange existierte. Im Jahr 1814 verkaufte Rapp seine Sieldung Harmony und errichtete mit seiner Gemeinschaft an den Ufern des Wabash in Indiana eine neue Siedlung, die er New Harmony nannte. Nach Weiteren zehn Jahren zog er wieder zurück nach Pennsylvania, wo er ganz in der Nähe der Stadt Pittsburgh die Siedlung Economy aufbaute. Dort starb er 1847 im hohen Alter. Die Harmony Society wurde von Nachfolgern weitergeführt, starb aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus. In einem voluminösen mehrbändigen Werk hat der Germanist Karl J.R. Arndt auf mehreren tausend Seiten die Quellen zur Harmony Society publiziert. Es ist zu vermuten, dass damit die Society die am besten dokumentierte religiöse Gruppierung in den Vereinigten Staaten ist. In Europa lässt sich damit eigentlich nur noch das ähnlich umfangreiche Werk von Henri Bosc über die Hugenotten La guerre des Cevennes vergleichen. Neben dieser Documentary History schrieb Arndt die beiden sehr guten Überblicksdarstellungen George Rapp’s Harmony Society 1785-1847 und George Rapp’s successors and material heirs. Posthum wurde sein von ihm in jahrelanger Arbeit zusammengestelltes George Rapp’s disciples, pioneers and heirs. A register of the Harmonists in America herausgegeben, das von Eileen Aiken English überarbeitet und erweitert wurde und in naher Zukunft erschienen soll.
Eileen Aiken English publizierte bereits ein „Historic Register“ über die Einwohner von Philippsburg in Pennsylvania, einer ganz in der Nähe von Economy gelegenen Siedlung. Dort war es 1831 zu einem schweren Konflikt gekommen, nachdem ein angeblicher Graf in Economy eingetroffen war. Er fühlte sich als Abgesandter Gottes und beanspruchte eine herausgehobene Position in Harmony. Rapp wollte ihn verdrängen, aber frustrierte Mitglieder der Harmony Society erwählten „Graf Leon“ zu ihrem Anführer und trennten schließlich nach schweren Auseinandersetzungen von Rapp. Sie begründeten die Siedlung Philippsburg, konnten sich aber nicht lange halten und zogen nach Louisiana. Auch dort errichteten sie eine kurzlebige Siedlung. Jedoch starb der „Graf“ nach kurzer Zeit und es gelang nicht mehr, eine kompetente Führungspersönlichkeit zu installieren. Separatistinnen und Separatisten aus dem Kreis um Rottenacker emigrierten 1817 in die USA und begründeten dort die Siedlung Zoar. Nach dem Vorbild Rapps lebten sie in Gütergemeinschaft, aber nur wenige Jahre in freiwilliger sexueller Enthaltsamkeit. Eine derart dominante Führungsperson wie Rapp gab es in Zoar nicht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahm die Unzufriedenheit der jungen Generation mit der Gütergemeinschaft derart überhand, dass die Zoar Society im Jahr 1898 aufgelöst wurde. Diese Gemeinschaft hat noch keine befriedigende wissenschaftliche Würdigung erfahren. Man muss auf die Werke von Emilius Randall The Separatist Society of Zoar. An experiment in communalism from its commencement to its conclusion und Hilda Dischinger Morhart The Zoar Story zurückgreifen. Einen Einzelaspekt beleuchtet Donald Durnbaugh in seinen sehr lesenswerten Studien „Strangers and Exiles“: Assistance given by the religious Society of Friends to the Separatist Society of Zoar in 1817-1818 und Radikaler Pietismus als Grundlage deutsch-amerikanischer kommunaler Siedlungen
Euphemistische Berichte über die amerikanischen Separatistensiedlungen, vor allem über Economy, dienten auch Friedrich Engels als Rechtfertigung für seine kommunistischen Ideen. Hier schien die Aufhebung des Privateigentums zu funktionieren, wobei die bis zur Tyrannei reichende äußerst autoritäre Rolle Rapps ignoriert wurde. Diesen Sachverhalt hat Karl J.R. Arndt in seinem Aufsatz George Rapp’s Harmony Society and its influence on Friedrich Engels (John Finch’s report on Rapp’s Harmony Society) dargestellt. Einen knappen, aber instruktiven Überblick über beide separatistischen Gemeinschaften bietet Hermann Ehmer in seinem Aufsatz Der ausgewanderte Pietismus. Pietistische Gemeinschaftsprojekte in Nordamerika.


Phase VI: Nachwirkungen in Württemberg im 19. und 20. Jahrhundert

Diese „Phase“ kommt in der Dissertation von Eberhard Fritz nicht vor, weil sie sich außerhalb seines Themas bewegte. Gleichwohl ist sie sehr wichtig und erst in den letzten Jahren durch einige Veröffentlichungen näher beleuchtet worden. Im württembergischen Pietismus wurden die radikalen Strömungen zwar nach 1820 zurückgedrängt, aber sie waren vor allem unterschwellig vorhanden und beeinflussten maßgeblich protestantische Sozialreformer, aber auch Dichter und Schriftsteller. In einem Aufsatz über die Prägung Bertolt Brechts durch den württembergischen Pietsimsu, vermittelt durch die aus Weil im Schönbuch stammende und in der Nachbarschaft der Familie Brecht in Augsburg lebende Großmutter, hat Immanuel Kammerer in einem Aufsatz in den Blättern für Württembergische Kirchengeschichte 1994 hingewiesen. Leider blieb dieser Aufsatz, der eine ausbaufähige Grundlage für weitere Untersuchungen darstellt, der Brecht-Forschung weitgehend verborgen. Eine ausführliche Studie zum Einfluss des württembergischen Pietismus auf Hermann Hesse (1877-1962) hat der kanadische Theologe Barry Stephenson 2009 vorgelegt. Es gelingt ihm überzeugend, die pietistische Prägung von Hesses Werk darzulegen, die er vor allem auf die Lektüre der Werke Friedrich Christoph Oetingers zurückführt. Weitere Sozialreformer und Dichter wären noch zu untersuchen. Das Spektrum reicht von Georg David Hardegg, dem Begründer der Deutschen Tempelgesellschaft, über die württembergischen Satiriker Johannes Nefflen und Gottlieb Friedrich Wagner bis zum bekannten Sozialreformer und Theologen Gustav Werner.



 

Eberhard Fritz
Literaturliste Radikaler Pietismus in Südwestdeutschland
Ein Forschungsbericht




(Anonym), Die Sektirer im Appenzellerlande von der Reformation an bis auf unsere Tage. Appenzellisches Monatsblatt 1826.

Gudrun Aker: Johann Jakob Zimmermann (1642-1693). Ein Prophet des Tausendjährigen Reiches. In: Vaihinger Köpfe (Schriftenreihe der Stadt Vaihingen an der Enz Band 7). Vaihingen an der Enz 1997.

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Karl J.R. Arndt: George Rapp’s successors and material heirs. Cranbury/New Jersey 1971.

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Karl J.R. Arndt: A Documentary History of the Indiana Decade of the Harmony Society. Vol. II, 1820-1824. Indianapolis 1975.

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Hartmut Lehmann: Max Webers „Protestantische Ethik“. Beiträge aus der Sicht eines Historikers. Göttingen 1996.
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Gerald Maier: Kirche und Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Institutionen, Personen, Alltag. In: Roman Janssen/Harald Müller-Baur (Hg.): Die Stiftskirche in Herrenberg 1293-1993 (Herrenberger Historische Schriften 5). Herrenberg 1993. S. 131-178.

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Gottfried Mälzer: Die Werke der württembergischen Pietisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin/New York 1972.

Marcus Meier: Die Schwarzenauer Neutäufer. Genese einer Gemeindebildung zwischen Pietismus und Täufertum (Arbeiten zur Geschichte des Pietismus Band 53). Göttingen 2008.

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Dieser Überblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen und Berichtigungen – auch der Hinweis auf eigene Arbeiten - sowie Kritik sind stets willkommen (ebef57 [at-Zeichen] aol.com)


 
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